Über mich
Franziska Kaufmann
- M.Sc. Psychologin, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- Heilpraktikerin für Psychotherapie
- Systemische Therapeutin und Familientherapeutin i.A. (DGSF)
- Ab Oktober 2026: Ausbildung zur klinischen Hypnotherapeutin (MEG Rottweil)
- Doktorandin, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm
Mein Weg in die Psychotherapie führte mich zunächst in die ambulante Neurorehabilitation: Über mehrere Jahre begleitete ich Menschen, die nach Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten oder anderen einschneidenden Ereignissen wieder Fuß im Alltag fassen wollten, oft mit dem Gefühl, sich selbst und ihr Leben neu kennenlernen zu müssen. Gemeinsam haben wir Schritt für Schritt Orientierung, Struktur und neue Perspektiven entwickelt. Diese Arbeit hat meine therapeutische Haltung nachhaltig geprägt. Veränderung gelingt nicht durch Druck, sondern durch Verständnis, Vertrauen und Schritte, die wirklich tragfähig sind.
Die systemische Therapie hat mich nicht zufällig gewählt. Ihr Menschenbild, das jeden als Experten für das eigene Leben versteht, passt zu dem, wie ich Begleitung verstehe.
Mein therapeutischer Ansatz ist systemisch-integrativ, wobei insbesondere hypnotherapeutische Elemente für mich als logische Erweiterung dazukommen. Manche Dinge lassen sich leichter berühren, wenn der Kopf etwas zur Seite tritt. Das bedeutet, ich schaue nicht nur auf das einzelne Symptom, sondern auf das größere Bild: auf Beziehungen, Muster, Wechselwirkungen und die Ressourcen, die bereits in Ihnen vorhanden sind. Ziel ist es, blockierende Überzeugungen behutsam zu hinterfragen, Ihren Selbstwert zu stärken und tragfähige Beziehungen zu sich selbst und zu anderen zu entwickeln. Dabei geht es um mehr Klarheit, Selbstverbundenheit und realistische Schritte, die zu Ihrem Leben passen.
Heute forsche ich an der Universitätsklinik Ulm zu naturbasierten Konzepten am Arbeitsplatz und ihrer Wirkung auf Resilienz, Zusammenhalt und psychische Gesundheit. Mich fasziniert daran die Verbindung zwischen äußeren Lebensbedingungen und inneren Prozessen und wie viel Spielraum oft noch unentdeckt ist.
Meine eigene Naturverbundenheit – Hund, Garten und alles, was draußen passiert – gehört zu mir und damit auch zu meiner Arbeit, auch wenn sie selten explizit benannt wird.
